Samstag, 3. Dezember 2016

Juhu, ich habe einen neuen Schwimmbeutel gewonnen!

Vermutlich wieder in diesem Design:


Abholen kann ich mir den am 23.09.2017 in Berlin. :)

Ja, es geht schon wieder los. Aber dieses Mal ernsthaft. Ziel ist - mal wieder - ein Gewicht von 70 Kilogramm, jetzt gepaart mit einer Zielzeit von möglichst unter 3:30 Stunden, zumindest etwas um die 5 Minuten pro Kilometer.

Das Projekt für 2017 heißt also: m-17 kg, t-45 min.

Angestrebt sind hinsichtlich des Gewichts zwei Stufen.

Zu Teilnahme am 11. Cuxhavener Sparkassen Marathon am 09.04.2016 wäre ich gerne bei 75 Kilogramm, den Rest dann bis September 2017.

Abnehmtechnisch fange ich mit schlichten Kalorienzählen an: Mit einer Minderaufnahme von 652 kcal müsste es zu schaffen sein.

Los gehts.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Was bisher geschah

Nun, in der gebotenen Kürze:

Der Marathon hat stattgefunden. Ich bin auch gelaufen. Von meinem Gewichtsziel war (und bin) ich aber ein wenig entfernt: Immerhin waren es nur ca. 87 Kilogramm. Die Zeit war 4 Stunden und 15 Minuten. Also rechnen wir mal: 255 Minuten durch 87 Kilogramm macht 2,93 Minuten pro Kilogramm. Bei einem Zielgewicht von 70 Kilogramm komme ich auf 215 Minuten, also 3 Stunden und 35 Minuten. Nicht mal schlecht.

Rechnerisch ist der Marathon also recht gut gelaufen. Tatsächlich würde ich es durchwachsen nennen.

Der Lauf selbst war sehr schön, weil ja auch Berlin sehr schön ist. Mein Hotel war ca. 10 Kilometer vom Start/Ziel entfernt. Dieses wäre eigentlich gut zu erreichen gewesen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Leider wurden diese aufgrund des Marathons dann eingestellt. Letztlich bin ich also ca. 52 Kilometer gelaufen, bis ich im Ziel war.

Vom Gefühl war alles bestens. Anfangs bin ich noch recht schnell gelaufen, habe mich aber blöderweise an das Ende des letzten Startblocks gestellt. Ich dachte, ich würde dann einfach die anderen Läufer überholen, was aber gar nicht so einfach war, da sich das Feld zwar streckte, tatsächlich aber so eng blieb, dass ich zickzack laufen musste, um mich nach vorne zu kämpfen.

Irgendwann bei Kilometer 30 ließ dann die Geschwindigkeit nach. Und ging einfach nicht schneller. Nicht, weil ich Schmerzen gehabt hätte oder so, nein, es war einfach eine "Arbeitsverweigerung" der Beine. Sie sind mit der gleichen Geschwindigkeit gelaufen, auch wenn der Kopf es eigentlich anders wollte.

Die Verpflegungsstellen waren immer recht voll. Ich habe trotzdem einige mitgenommen und einige Bananen gefuttert. Auch die Gelbeutel habe ich zu mir genommen. Getrunken haben ich meistens den angebotenen Eistee und natürlich die Red-Bull-Schorle.

Im Ziel gab es dann eine Medaille und Erdinger alkoholfrei.

Sonntag, 15. Mai 2016

Forerunner 110

30,50 Euro. Im Internet. Bei Ebay. Gebraucht. Persönlich abgeholt. Der Verkäufer wollte noch die 0,50 Euro erlassen. Ich hatte es aber passend dabei.

Manchmal ärgert man sich über sich selbst. Man schleppt sich über Jahre mit schwersten Gerätschaften ab, um seine Leistungen erfassen zu können. Angefangen mit einem Smartphone und einen Bluetooth-GPS-Dingens, über ein Garmin-Gerät, welches ein wenig an den PIP Boy aus Fallout erinnert, hin zu den Monster-5,5-Zoll-Smartphones, welche gerade im Kommen sind. Ich denke, meine Rückenschmerzen kommen im Wesentlichen davon, dass ich einseitig belastet bin von der ganzen Technik, welche ich rumschleppe.

Und da meine Frau jetzt seit Weihnachten mit einer Garmin Vivoactive unterwegs ist, fragte ich mich natürlich, was so für den vernünftigen geizigen Läufer wie mich bleibt. Und da schaut man halt bei Ebay und ... siehe oben.

Und dieses Ding ist so gut: Nicht größer als eine normale Uhr, aber mit GPS und Pulsgurt. Der Empfang ist wunderbar, obwohl ich da zuerst Angst hatte, nach ich (natürlich) nach dem Kauf mal geschaut habe, was andere Nutzer so schreiben. Sie schrieben


  • GPS langsam
  • Armband geht kaputt
  • Glas beschlägt, schon von Schweiß
Zudem gibt es aber auch die, die zufrieden mit der Uhr sind, die schreiben aber selten was. Ich gehört mit zu den sehr zufriedenen, habe die Uhr bisher aber auch erst seit dem 18.04.2016 im Einsatz. Da ist noch nie was beschlagen, der GPS-Empfang war immer schnell da und beschlagen ist die Uhr weder durch Schweiß, noch durch Regen. Läufe durch bewaldete Täler sind auch genau erfasst, kurz:


Ich bin glücklich mit der Uhr. 


Freitag, 6. Mai 2016

Himmelfahrtskommando

Für jemanden, der radikal abnehmen möchte, ist Vatertag als Familienvater die Hölle.

Rückblende:

In der Zeit des Herwachsens war es relativ einfach: Man hat sich am Vatertag getroffen und seine 10 bis 15 Bier getrunken und ist ein bisschen durch die Gegend gezogen. In einer Bilanz sieht das so aus:

1. Jugend

Einfuhr: Fünfzehn Karlsquell vom Aldi (gibt es offensichtlich nicht mehr, habe die einfach mal durch Beck's Bier ersetzt) machen 1.980 kcal.

Ausfuhr: Groß gelaufen ist man nicht, nehmen wir mal 300 kcal.

Ergebnis: 1.680 kcal

2. Heute

Der Tag fängt mit dem Himmelfahrtsgottesdienst an, welcher an diesem schönen Tage mit Bregenwurst und Kartoffelsalat endet, machte bei mir 1.648 kcal.

Dann muss man schon ehrlich sagen, dass die Wanderung mit der Familie doch ein bisschen üppiger ausgefallen ist. Wenigstens 665 kcal, andere gehen sogar von 1.070 kcal aus.

Allerdings musste in Folge der Anstrengung natürlich auch eine Belohnung folgen. Ein Big Tasty, Potato Wedges, Caramell Frappe, ein McFlurry und ein Cappuccino machen 2.074 kcal.

Ergebnis: 2.652 kcal, wobei hier schon der höhere Verbrauch zugrunde gelegt wurde.

Vatertag ist daher eindeutig als Disaster anzusehen.

Heute, am Brückentag, wird übrigens gegrillt ...


Dienstag, 3. Mai 2016

Mi Band 1s

Technische Neuigkeiten:

Eigentlich wollte ich schon immer so einen Activity Tracker haben. Das heißt eigentlich hatte ich schon einen, nämlich einen guten, alten Schrittzähler, den ich vor Jahren von meiner  Krankenkasse wegen dieser 10.000-Schritte-Mode erhalten habe. Der hat aber weder eine Bluetooth-Funktion, noch eine App.

Tatsächlich läuft das Tracking auch schon über mein Smartphone / Smartwatch mit Google Fit. Ich schreiben mich hier langsam um Kopf und Kragen, also auf den Punkt:

Da ich jetzt ja ein Mi Phone habe und ich praktisch zum "Mi-Jünger" werde, kam ich auch an dem Mi Band nicht vorbei. Bei einem Preis von ca. 17 Euro einschließlich Versand auch kein Drama, finde ich. Seit dem 22.02.2016 renne ich daher jetzt links mit der Moto 360, rechts mit dem Mi Band durch die Gegend.

Problem: Das Mi Band sprach morgens offensichtlich auch auf Zahnputzbewegungen und Rasierschaumschütteln an, weshalb dieses als ein ordentlicher Haufen Schritte gewertet wurde. Also kommt das Band morgens kurz mal ab.

Neuer Start, neues Glück

So, nachdem das Fasten zwar recht erfolgreich war, das Nachfastenverhalten aber gelinde gesagt dämlich, muss (mal wieder) ein neuer Start her. Selbst mein Sohn hat den wirklich abgedroschenen Spruch "Wenn ich für jedes Mal ein Euro kriegen würde ..." herausgekramt, obwohl er sprachlich und auch von den Sprichwörtern her eigentlich immer recht anspruchsvoll war.

Jedenfalls in der gebotenen Kürze: Mit 94,2 kg ins Fasten gestartet, zwischenzeitlich auch mal 82,8 kg erreicht, am 01.05.2016 wieder auf 90,4 kg. Könnte entsprechend schlechter, aber auch viel besser sein.

Meine Tabelle wirft gerade aus, dass ich am Tag ungefähr 965 kcal am Tag sparen müsste, um beim Berlin Marathon 70 kg zu wiegen. Da das eine Just-in-time-Lösung wäre und sich das bestimmt negativ auf meine Laufleistung auswirken würde, habe ich für mich beschlossen, einen beschleunigten Kaloriessparmai einzulegen. Heißt im Klartext:
  • Es wird brutal Kalorien gezählt. Am Tag werden auf den Grundumsatz bezogen höchsten 1.000 Kalorien gegessen. Kalorien, die aus sportlicher Betätigung stammen, sind komplett zu essen. Maßgeblich ist das System, welches am wenigsten hergibt, wobei Google Fit rausfällt. Das ist immer viel zu wenig.
  • An Nahrungsmitteln ist grundsätzlich alles erlaubt, aber schon aus Gründen des Kalorienumfanges scheidet einiges aus. Ich werde mal wieder zumindest auf Zucker und Mehlspeisen verzichten, wobei dieses nicht sklavisch durchgezogen wird. Ketchup ist zum Beispiel in Ordnung oder Zucker im Kaffee (falls ich da Zucker nehmen würde, was ich ohnehin nicht tue. Schonmal ein Gewinn. ;))
  • Zu bevorzugen sind Nahrungsmittel mit relativ hohem Eiweiß-Anteil. Eier und Bacon, ich komme.
  • Die minimale Kalorienzufuhr am Tag beträgt 500 Kalorien, falls ich kein Sport getrieben habe (s. o.). Ein bisschen überlege ich noch Vollfastentage zwischendrin, das gärt aber noch.
  • Aus einem mir selbst nicht nachvollziehbaren Grund werde ich mich im Mai nicht bewusst wiegen. Das heißt, ich werde mich wiegen, aber nicht auf das Ergebnis schauen. Klingt erstmal albern. Da meine olle Lidl-Waage die Daten jedoch speichert, kann ich sie am 01.06.2016 abrufen und mich freuen/ärgern.
Die letzten beiden Tage waren entsprechend auch ziemlich erfolgreich. Folgende Defizite habe ich mir erarbeitet:


GooglestravaruntasicfddbmifitGarmin
01.05.20161.8542.7972.6902.5102.7382.446
02.05.20161.7342.3922.3042.1132.8572.168

Scheint viel, aaaber ist zu keinem schlechten Teil dem Sport geschuldet. Gegessen habe ich:


Aufnahme
01.05.2016860
02.05.20161024




Freitag, 12. Februar 2016

Der Samstag morgen Fastenplan

Samstag morgens, so ganz ohne Arbeit, plant man natürlich gerne anderen Kram. Was habe ich in der Fastenzeit vor?

1. Ernährung: Wie hier dargestellt ernähre ich mich derzeit paleo-vegan in freundlichem Sinne. Das scheint auch recht gut zu klappen. Erstmal weiter so. Witzigerweise habe ich auch einen Kaffeeentzug begonnen, schlauerweise bereits am Montag. Gefühlt bin ich durch.

2. Ausdauer: Hier ist der Plan, am Tag eine bestimmte Zahl von Schritten zu schaffen. Mir schweben zwei Konzepte vor:

a) mindestens 20.000 Schritte am Tag: Einfach und gemein.

b) mindestens (100 - Körpergewicht) x 1000 Schritte: Klingt erstmal kompliziert, heißt rechnerisch aber: Bei einem Gewicht von 90 kg, welches bei mir in kürze ansteht, müsste ich 10.000 Schritte am Tag haben und mit jedem 100 g weniger werden es 100 Schritte mehr. Gibt einem das Gefühl, seinen Körper langsam an die Belastung heranzuführen.

Im Geiste mache ich gerade das erste und nehme das zweite als Begründung, falls es mal nicht klappt.

3. Kraft: Da habe ich so mein spezielles 15-Minuten-Workout mit Pezziball und Hanteln. Meine Uhr bietet über Google Fit noch Challenges im Bereich Situps, Liegestütz und Kniebeugen an. Klingt interessant, muss ich mir noch anschauen.

4. Yoga: Da gibt es einen schönen Kurs, an welchem ich mich in den nächsten Wochen genüsslich abarbeiten möchte.

Und das war es eigentlich auch schon.