Dienstag, 1. Dezember 2015

Ich mag Berlin und ich mag Laufen.

Also müsste ich ja fast zwangsläufig den Berlin Marathon mögen.


Tatsächlich hat mir meine Vernunft jedoch über Jahre gesagt, dass ein Marathon etwas völlig unmenschlich ungesundes ist. Entsprechend war die längste Strecke, welche ich als Wettkampf gelaufen bin, ein Halbmarathon, der Bergmarathon in Bad Harzburg, den sogar zweimal. Als tatsächlich gelaufene längste Strecke habe ich ungefähr 23 Kilometer auf der Uhr, was nach meiner Ansicht auch wirklich genug ist.


Als ich kürzlich mal wieder über eine Seite über den Berlin Marathon gestolpert bin, sagte mir meine innere Stimme: “Wie wäre es? Laufen und Sightseeing in Berlin, und wenn Du nicht mehr kannst, hörst Du einfach auf!” Klang nachvollziehbar für mich. Entsprechend habe ich dann auch ein Los gezogen, da der Marathon offensichtlich vielmehr Interessenten hat als Startplätze. Die Chancen standen wohl so 50/50.

Tatsächlich war ich auf der Seite der vermeintlichen Gewinner.



Heißt erstmal, dass ich jetzt tatsächlich in die Vorbereitung muss.

Mein gefühltes Hauptproblem ist, dass ich derzeit 90 Kilogramm auf die Waage bringe. Erfolgreiche Marathonläufer wiegen wohl so um die 56 bis 60 Kilogramm. Bei einem Bodymaßindex von wohl knapp 20. Als männlicher 42er mit einer Größe von 1,82 m wären das immer noch 67 Kilogramm, die ich wiegen dürfte. Da ich die durchschnittliche Marathonläuferfigur jetzt nicht sooo toll finde und der normale Bereich für den BMI ja bei 21 anfängt, habe ich mir jetzt einfach mal zum Ziel gesetzt, 70 kg zu erreichen. Das Programm heißt also:

20 Kilogramm in 300 Tagen

Und was muss weg? Natürlich das Fett! Ein Kilogramm Fett hat ungefähr 7.000 Kalorien, also ingesamt weist mein Fettkonto ein Guthaben von 20 x 7.000 = 140.000 Kalorien auf, die ich in den nächsten Monaten munter verprassen darf. Auf 300 Tage gerechnet also 466 2/3 Kalorien. Klingt machbar.

Das wird witzig ...

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